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Einwandern - alleine oder mit Vermittlung?

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In ein entferntes Land wie Kanada auszuwandern, ist eine tiefgreifende Entscheidung, die alle Aspekte im Leben beeinflusst - und das will sorgfältig überlegt werden.

Man steht alleine da, und eine Vielzahl von Hürden müssen überwunden werden. Falsch interpretierte Anweisungen und ein abgelehntes Gesuch können monatelange Verzögerungen mit sich bringen. Manche Bewerber haben alle nötigen Qualifikationen, aber nicht die Erfahrung zu erkennen, wie man diese darstellen muss, um den Anforderungen der kanadischen Behörden zu entsprechen.

Am neuen Ort sieht man sich einem neuen System gegenüber, in dem zum Teil wesentlich andere Spielregeln gelten. Ohne Erfahrung kann man leicht sehr viel Zeit, Energie, und Geld verbrauchen, bis man zur gewünschten Lösung gelangt. Manche Fehler können sehr kostspielig werden.

Grundsätzlich ist es möglich, eine Einwanderung alleine und ohne Beratung oder Vermittlung durchzuführen, genauso wie man sich selbst vor Gericht vertreten kann. Oder man sich selbst ein Ferienhaus bauen oder sein Auto reparieren kann, wenn man die nötigen Kenntnisse und Erfahrung dazu hat. Das mag in gewissen Fällen eine gute Lösung sein, in anderen ist dies eine sehr fragwürdige Investition der eigenen Zeit und Energie.

Wo immer man die Zukunft konkret planen möchte, wo mögliche Verzögerungen von mehreren Jahren nicht in Kauf genommen werden möchten, wo ein Geschäftsvorhaben oder Vermögenswerte vorhanden sind, und wo man unliebsame Ueberraschungen ausschliessen möchte, empfiehlt es sich unbedingt, einen kompetenten Berater/Vertreter beizuziehen. Dies ist nicht eine unnötige Ausgabe, sondern eine sinnvolle Investition in die eigene Zukunft.

ProCanada Consulting offeriert eine flexible Methode mit gestaffelten Kosten für Einwanderer nach Kanada. Wir erfassen Ihre Situation und zeigen Ihnen Möglichkeiten. Sie entscheiden sich, wie viel Sie uns überlassen wollen, und wählen einen Service Plan.

Falls Sie Ihre Einwanderung alleine durchführen möchten, empfehlen wir sicherzustellen, dass folgende Punkte keine Schwierigkeiten für Sie bereiten werden:

1. Information und rechtliche Situation: Es ist im heutigen Zeitalter sehr viel einfacher geworden, sich Informationen und Gesuchsformulare direkt von der kanadischen Einwanderungsbehörde zu beschaffen. Aber aufgepasst: dieser vereinfachte Zugang zu Information heisst nicht, dass eine Einwanderung nach Kanada einfacher geworden ist.

Die kanadische Einwanderungsbehörde veröffentlichte Informationen, welche eine Einwanderung so einfach wie in einer blumigen Werbebroschüre erscheinen lässt. Dabei ist das Kleingedruckte nicht ganz so einfach zu finden.

Wussten Sie, dass diese Behörde zur gleichen Zeit die Einwanderungshürden unverhältnismässig stark anhob, und nur unter Druck der Verbände der kanadischen Einwanderungsanwälte und Einwanderungsberater wieder etwas senkte? Wussten Sie, dass diese Verbände trotzdem gegen die Einwanderungsbehörde gerichtlich vorgehen mussten, weil dieselbe Behörde ihren Versprechungen im Interesse der Gesuchssteller zu handeln nicht nachgekommen ist? Dieser 'class action suit' im Auftrag von über 7000 Gesuchstellern, welche ungerechterweise in der Einwanderungsbürokratie steckengeblieben sind, ist immer noch hängig.

Unter anderem kann man in den Informationen dieser Behörde lesen, dass Einwanderungsanwälte und -berater nicht notwendig sind, und dass Gesuche durch Anwalts- und Beratungsfirmen weder grössere Chancen auf Erfolg haben noch schneller zum Ziel führen.

Solche Aussagen sind in dieser Form irreführend. Dies ist nur richtig, falls ein Bewerber die Gesamtheit aller rechtlichen Fakten und Verordnungen richtig versteht, und die notwendige Erfahrung hat, um aus der Vielfalt der möglichen Kategorien und Programme die am besten geeignete Lösung zu erkennen und fehlerfrei anzuwenden. Ob es sich lohnt, alle Gesetze und Verordnungen selbst durchzuackern und dann auch richtig zu verstehen, ist eine Frage, die sich jeder selbst stellen muss.

Ein Einwanderungsgesuch ist ein komplexes Vorhaben mit vielen Aspekten. Es ist genauso stark wie das schwächste Glied einer Kette. Fehler oder Missverständnisse können zu Verzögerungen und zur Ablehnung eines Gesuchs führen.

2. Ueberschätzung der eigenen Qualifikationen: Wir sehen häufig, dass interessierte Einwanderer ihre eigenen Qualifikationen mit Informationen vom Internet selbst beurteilen und sich in der Folge überschätzen. Wussten Sie, dass viele Berufslehren aus Mitteleuropa nicht als volle Ausbildung anerkennt werden, weil die geforderte Anzahl Schulstunden pro Woche nicht erreicht wird? Das gleiche gilt für viele Abendschulen. Oftmals nehmen interessierte Einwanderer auch an, dass ein Stellenangebot eines Bekannten in Kanada anerkannt wird. Dies ist mit sehr grossen Schwierigkeiten verbunden und oft nicht möglich, weil zuerst ein aufwendiges Bewilligungsverfahren über das Arbeitsamt abgeschlossen werden muss. Viele Interessenten überschätzen auch die Anerkennung ihrer Fremdsprachenkenntnisse.

Ueberschätzungen führen oft zur Ablehnung, da die meisten guten beruflichen Fachleute gerade knapp unter dem Minimum liegen. Damit gehen auch die Gebühren verloren, und es entstehen Verzögerungen von 1-3 Jahren. Vielfach können wir dann helfen, aber manchmal kann die Situation nicht mehr repariert werden, weil sich der Bewerber ein erstes Gesuch so gestaltet hatte, dass er sich die Zukunft für andere Wege verbaute.

3. Unterschätzung der eigenen Qualifikationen: Etliche interessierte Einwanderer geben ihre Pläne auf, weil sie aufgrund von Selbsteinschätzungen übers Internet oder Informationen von Drittpersonen glaubten, dass sie nicht nach Kanada einwandern können. Wir kennen die ganze Bandbreite von Möglichkeiten und Programmen, und in vielen Fällen können wir mit sicheren Lösungen helfen, und solche Selbstzensuren verhindern.

4. Wahl einer geeigneten Lösung: Verschiedene Lösungen unterscheiden sich wesentlich im Risiko abgelehnt zu werden, dem bürokratischen Aufwand, und den verbundenen Kosten. Unsere Klienten sind oft überrascht, dass wir andere als erwartete Wege vorschlagen, um die schnellsten und sichersten Resultate zu erzielen. Oft können wir ein Immigrationsinterview vermeiden (inklusive Reise- und Aufenthaltskosten zur Botschaft mit Ferientagen), oder in gewissen Fällen die ungefähr dreijährige Wartezeit mit einem überbrückendem Arbeitsvisum auf 2-4 Monate abkürzen.

5. Ungewissheit und Planung: Man steht alleine da, und eine Vielzahl von Hürden müssen überwunden werden. Während der ganzen Bewerbungszeit lebt man in ständiger Unsicherheit, ob man den grosssen Schritt machen kann, oder ob sich neue Anstrengungen, Gelegenheiten, oder Investitionen im Ursprungsland doch lohnen. Auch das Interview mit dem Immigrationsbeamten ist eine unbekannte Grösse, die nicht sehr angenehm auf dem Magen liegt.

Fehlende Information oder Verfahrensfehler können Ablehnung oder monatelange Verzögerung mit sich bringen. Wird es wohl klappen? Wie lange wird es wohl noch dauern? Sollte ich jetzt zusätzlich etwas machen oder einfach abwarten? Können Sie Ihre Planung auf ein festes Fundament bauen, und mit ruhigem Gewissen die Zukunft solide vorbereiten, oder geht man einfach auf gut Glück vor? 

Wir sehen Beispiele, in denen erhebliche Gelder in Geschäftsvorhaben oder Grundstücke investiert werden. Verzögerungen oder Ablehnung führen dann zu Verlusten, welche die Investition in einen Einwanderungsdienst weit übersteigen. Aehnliches gilt für den Erwerbsausfall im Uebergang in die neue Heimat bei ungeschickter Planung, oder die teurer und teurer werdenden Kosten für Schnupperbesuche in Kanada.

Eine solide Planungsgrundlage und Massnahmen zur Vermeidung von unnötigen Risiken sind normale Bestandteile eines Geschäftsvorhabens. Im persönlichen Bereich ist dies auch so - vergleichbar mit einer Versicherung oder Krankenkasse.

6. Zu spätes Beiziehen eines Vermittlungsdienstes: Am besten benutzt man einen Berater von Anfang an, wenn man sich einmal entschlossen hat, nach Kanada auszuwandern. Dies erlaubt eine frühzeitige Strategie. Vorbereitungen und Aufwand können gezielt und optimal eingesetzt werden.

Wir erleben häufig, dass sich Interessenten erst dann an uns wenden, wenn sie selbst nicht mehr weiterkommen. Dann ist vielfach bereits viel Zeit verstrichen, Geld ausgegeben worden, und Vorbereitungen müssen nachgeholt werden, die man ganz einfach nebenbei hätte erledigen können. Dies gilt nicht nur für Einwanderungsgesuche, sondern auch für Reisen in Kanada und andere Vorbereitungen. Der Kauf eines Grundstückes kann Einwanderungslösungen enorm einengen. In manchen Fällen haben sich die Interessenten durch ihr eigenes Handeln bereits Möglichkeiten zum Erfolg verbaut, und wir können dann auch nicht mehr helfen.

7. Aufreibende Probleme nach der Ankunft in Kanada: Nach der Einwanderung gerät man in Probleme, die man sich vielleicht kaum vorgestellt hätte. Ohne Arbeitstelle und Referenzen ist es hier nicht einfach eine Wohnung zu erhalten, und für Kreditkarte oder Hypothek sind die Referenzen in der Schweiz oder Deutschland nicht gültig. In den ersten Monaten kann man sehr viel Geld für Wohnen, Auto, und Anschaffungen ausgeben, weil man die lokalen Gegebenheiten und Angebote nicht kennt.

Die Anforderungen im modernen Stellenmarkt in Kanada sind enorm angestiegen, und Investitionen und der Aufbau von Unternehmen sind risikoreich in einem neuen Klima mit unbekannten Spielregeln.

ProCanada Consulting ist aus unserer eigenen Erfahrung gewachsen. Wir offerieren einen umfänglichen und kompetenten Beratungsdienst, der viele dieser Probleme aus dem Wege räumen kann.

Wir sind der Ueberzeugung, dass sich unsere Beratung nicht nur Ihre Sicherheit ein Visum zu erhalten erhöht, sondern Ihnen auch viel Zeit und Geld einsparen kann.

Die Auswahl eines Beratungsdienstes ist eine wichtige Angelegenheit. Kenntnis der Mentalität und Spielregeln sowohl in der alten als auch in der neuen Heimat, mögliche Sprachbarrieren und -missverständnisse, Erfahrung, Vertrauenswürdigkeit, Umfang der Leistungen: dies sind alles Dinge, die berücksichtigt werden wollen. Wir sind davon überzeugt, dass wir hervorragende Leistungen zu günstigem Preis erbringen.

Wir empfehlen, in erster Linie die benötigten Leistungen und die Qualität einer Vermittlung zu prüfen. Wenn man zum günstigsten Preis eine Vermittlung wählt, welche eine kritische Qualität nicht erreicht, hat man wohl am falschen Ort gespart. Wir ermutigen Sie zum Vergleich, und wir sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten.

Falls Sie sich für einen Einwanderungsdienst interessieren, empfehlen wir auch die folgenden Punkte zu bedenken:

  • Vermittlungsdienste sind keine rechtliche Notwendigkeit, aber in vielen Fällen eine weise Investition in die eigene Zukunft.
      
  • Jedermann darf Vermittlungsdienste für Immigranten nach Kanada anbieten. Es gibt keine staatliche Qualitätskontrolle, und es rät sich, die Seriösität eines Vermittlers zu überprüfen. Vermittler im Ausland unterstehen nicht kanadischem Recht. Dies wird sich demnächst ändern. Auf Ende 2003 ist eine neue Gesetzgebung geplant, welche das Recht Einwanderungsdienste anzubieten auf lizenzierte Personen und kanadische Bürger beschränkt. Wir werden unsere Dienste auch in Zukunft ohne Probleme weiterführen können.
      
  • Nur kanadische Staatsbürger oder in Kanada eingewanderte Personen dürfen auf Ihren Auftrag Ihre Akten für Sie einsehen. Ein Vermittler ausserhalb Kanadas, der nicht kanadischer Bürger ist, kann dies nicht für Sie tun. Wenn man nicht innerhalb Kanadas tätig ist, wird man auch kaum mit Stellenangeboten und anderen praktischen Dingen helfen können.
      
  • Nur ein Rechtsanwalt, der in Kanada lizenziert ist, kann Sie vor kanadischem Gericht in Einwanderungsbelangen vertreten. Wir wählen sichere und robuste Lösungen, welche kaum Anlass zu rechtlichen Konflikten geben. Falls nötig, arbeiten wir eng mit Anwälten zusammen, welche wir für Sie beiziehen können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit einige ehrliche und wichtige Informationen gegeben haben, die Sie für Ihre Entscheidung verwenden können. Und es würde uns freuen, Ihnen mit unserer Beratung weiteres Kopfzerbrechen in der Zukunft abzunehmen.

 

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Christoph Rohner:

"Ich weiss wie schwierig es sein kann. Das Risiko des Unbekannten kann abschrecken, und es ist zuweilen unmöglich selbst abzuschätzen, wie weit man wirklich vom Ziel entfernt ist. Im Rückblick realisierte ich auch, wie viel Zeit, Energie, und Finanzen ich mit etwas Hilfe sinnvoller hätte einsetzen können."

 

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